
Forschungen ergaben: Ein Wirkstoff aus Cannabis hilft bei Suchtentzug!
Stell dir vor, dass ausgerechnet ein Bestandteil der Cannabispflanze Menschen dabei unterstützt, von Heroin, Alkohol oder Zigaretten loszukommen. Klingt total verrückt? Neue Studien zeigen genau das – und zwar mit dem nicht berauschenden Wirkstoff CBD. Das Beste daran: Du wirst davon nicht high und es ist legal. Hier erfährst du alles, was du über CBD und seine mögliche Wirkung auf Entzugssymptome wissen musst.
Teaser
In diesem Artikel tauchen wir tief in die Forschung rund um CBD und seine Rolle bei der Minderung von Entzugserscheinungen ein. Wir schauen uns wissenschaftliche Studien zu verschiedenen Süchten an – darunter Heroin-, Nikotin- und Alkoholkonsum – und erklären, was im Gehirn passiert, wenn CBD ins Spiel kommt. Außerdem erfährst du, warum gerade Cannabis-Fans für diesen Ansatz besonders offen sind und welche legalen Produkte, wie zum Beispiel Öle und Vapes von Canabro, dir auf deinem Weg helfen können. Und keine Sorge: CBD-Blüten dürfen in Deutschland nicht zum Verzehr oder Rauchen beworben werden – wir sagen dir, warum und wie du sie dennoch legal erwerben kannst, ohne sie zu konsumieren.
Warum sollte ausgerechnet ein Cannabis-Wirkstoff beim Entzug helfen?
Auf den ersten Blick wirkt es paradox: Cannabis wird immer noch häufig mit Rauschzuständen und Suchtverhalten assoziiert. Doch Cannabidiol (CBD) ist ein anderer Bestandteil der Cannabispflanze als THC (Tetrahydrocannabinol) – und besitzt keine berauschenden Eigenschaften. Während THC für das High verantwortlich ist, gilt CBD als nicht psychoaktiv und wird zunehmend für therapeutische Zwecke erforscht. Die Liste möglicher Wirkungen ist lang: von entzündungshemmend über angstmindernd bis hin zu neuroprotektiv.
Kurz und knapp: Der Anti-Craving-Effekt
Ein zentrales Stichwort, das in diesem Kontext immer wieder fällt, ist der “Anti-Craving-Effekt”. Forscher vermuten, dass CBD das Verlangen nach Suchtstoffen durch mehrere Mechanismen verringert:
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Regulation des Endocannabinoid-Systems: Unser Körper produziert eigene Cannabinoide (z. B. Anandamid), die Stimmung, Appetit und Schmerzempfinden regulieren. CBD kann helfen, dieses System wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
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Beeinflussung von Stress und Angst: CBD interagiert mit dem Serotonin-System (u. a. 5-HT1A-Rezeptoren), was zu einer Beruhigung der Nerven führen kann – gerade im Entzug, der von starker innerer Unruhe begleitet ist, sehr hilfreich.
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Modulation des Belohnungssystems: Suchtstoffe wie Heroin, Nikotin oder Alkohol setzen Dopamin frei und triggern so das Belohnungszentrum im Gehirn. CBD wiederum könnte dafür sorgen, dass diese “Belohnung” weniger stark ausfällt und das Craving somit sinkt.
Wichtig: Keiner behauptet, dass CBD ein magisches Wundermittel wäre, das deine Suchtprobleme über Nacht löst. Doch viele Studien lassen hoffen, dass es den Entzug deutlich erträglicher machen und Rückfälle verhindern kann.
Was sagt die Forschung? Drei schockierende Beispiele
1. Heroin: Weniger Craving, weniger Stress
In einer renommierten Studie aus den USA1 wurde heroinabhängigen Personen über mehrere Tage hinweg eine relativ hohe Dosis CBD verabreicht. Anschließend setzte man sie verschiedenen Heroin-relevanten Reizen aus, um den Suchtdruck zu messen. Das Ergebnis war erstaunlich: Das Verlangen nach Heroin sank signifikant und die Proband:innen fühlten sich weniger ängstlich und getrieben. Das Beeindruckende daran: Dieser Effekt hielt noch Tage nach der letzten CBD-Gabe an. Wenn sich das in größeren Studien bestätigt, wäre das ein Meilenstein in der Behandlung von Opiatabhängigkeit.
2. Nikotin: 40 % weniger Zigaretten
Eine kleine britische Studie2 sorgte für Aufsehen, als sie Raucher:innen, die aufhören wollten, entweder ein Placebo oder CBD anbot. Die Teilnehmer:innen mit CBD reduzierten ihren Zigarettenkonsum um fast 40 %, während sich bei der Placebo-Gruppe gar nichts änderte. Natürlich sind 24 Teilnehmende wenig, um allgemeingültige Schlüsse zu ziehen. Aber der Trend ist klar: CBD könnte zumindest dabei helfen, das Schmachtgefühl einzudämmen.
3. Alkohol: Ein Dämpfer fürs Belohnungszentrum
Auch beim Thema Alkoholentzug schlägt CBD hohe Wellen. Eine deutsche Studie (ICONIC) mit alkoholabhängigen Proband:innen berichtete davon, dass eine Einzeldosis von 800 mg CBD sowohl das Craving als auch die Aktivierung des Belohnungszentrums (Nucleus Accumbens) deutlich verringerte, als man ihnen alkoholhaltige Reize zeigte. Weniger Belohnungsreaktion, weniger Verlangen. Für Menschen, die ihr Trinkverhalten in den Griff bekommen wollen, könnte das ein echter Hoffnungsschimmer sein.
Doch was macht CBD eigentlich im Gehirn?
Um zu verstehen, warum CBD den Suchtdruck verringern könnte, hilft ein kurzer Blick in die Neurobiologie. Neben der Interaktion mit dem Endocannabinoid-System (dem körpereigenen Netzwerk für Cannabinoide) nimmt CBD auch Einfluss auf die Serotoninrezeptoren und verschiedene Dopamin- und Opioidrezeptoren. Anders als THC dockt es aber nicht direkt in Form eines Agonisten (also eines “Aktivators”) an, sondern wirkt indirekt regulierend.
Man kann sich das so vorstellen: CBD „flüstert“ den Rezeptoren zu, ein bisschen anders zu feuern, anstatt sie selbst zu triggern. Das führt dazu, dass bestimmte Prozesse gedrosselt oder stabilisiert werden – unter anderem die übersteigerte Lust auf Suchtstoffe. Ergänzt wird das Ganze durch die angstlösenden und stressregulierenden Eigenschaften von CBD, die bei der Entgiftung oft eine große Rolle spielen. Weniger Angst bedeutet in der Regel auch weniger Drang, sich durch Drogen zu betäuben.
Warum Cannabis-Fans offen für diesen Ansatz sind
Nun fragst du dich vielleicht: „Warum sind gerade Menschen, die Cannabis zu schätzen wissen, so offen für den Einsatz von CBD im Entzug?“ Die Antwort liegt auf der Hand:
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Cannabis ist nicht gleich Kiffen: Viele Cannabiskonsument:innen wissen, dass THC nur eine von vielen Substanzen in der Pflanze ist. CBD steht oft im Ruf, beruhigend und stressmindernd zu wirken.
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Neue Perspektive: Wer bereits positive Erfahrungen mit Cannabis in anderen Bereichen (z. B. Schmerz oder Schlafstörungen) gemacht hat, ist eher bereit, auch die therapeutischen Möglichkeiten von CBD zu erkunden.
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Exit Drug statt Einstiegsdroge: Entgegen dem Klischee „Cannabis als Einstiegsdroge“ sprechen manche Quellen inzwischen von Cannabis als “Exit Drug”, das Menschen helfen kann, von härteren Suchtmitteln loszukommen. CBD ist dabei noch einmal deutlich weniger problematisch, da es praktisch keine berauschende Wirkung und kein Suchtpotenzial hat.
CBD-Produkte: Was ist erlaubt und was nicht?
Natürlich stellt sich die Frage: Wie nimmst du CBD am besten zu dir, wenn du Entzugserscheinungen lindern möchtest? Oder besser noch: Was ist in Deutschland überhaupt legal? Grundsätzlich ist CBD selbst legal, solange der THC-Gehalt unter 0,2 % liegt. Dennoch gibt es ein paar Dinge zu beachten:
1. CBD-Öle und -Tinkturen
Sie gelten als Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetik (je nach Deklaration) und sind völlig legal erhältlich. Ein paar Tropfen unter der Zunge und nach 15–30 Minuten spürst du in der Regel eine leichte Beruhigung. Die meisten Menschen wählen diese Variante, weil sie einfach, diskret und dosisgenau ist.
2. CBD-Vapes
CBD-haltige Liquids oder Vapes sind eine weitere Möglichkeit, CBD aufzunehmen. Die Wirkung setzt extrem schnell ein, was bei plötzlichen Suchtgelüsten vorteilhaft sein kann. Achte unbedingt darauf, dass die CBD-Vapes kein Nikotin enthalten, wenn du rauchfrei bleiben willst. Ein Blick ins Sortiment von Canabro zeigt, dass du dich hier auf geprüfte Qualität verlassen kannst.
3. CBD-Blüten – aber kein Konsum!
Bei CBD-Blüten ist die Rechtslage in Deutschland besonders knifflig: Sie dürfen nicht zum Verzehr oder Rauchen beworben werden, auch wenn der THC-Gehalt unter 0,2 % liegt. Streng genommen sind sie als sogenanntes „landwirtschaftliches Urprodukt“ oder für gewerbliche Weiterverarbeitung gedacht. Daher findest du bei Canabro zwar hochwertige, EU-zertifizierte Blüten mit weniger als 0,2 % THC, aber bitte beachte, dass der direkte Konsum in Deutschland nicht zulässig ist, wenn ein Missbrauch zu Rauschzwecken nicht auszuschließen ist.
Mit anderen Worten: CBD-Blüten kannst du kaufen und besitzen – sie sehen aus, riechen und fühlen sich an wie klassisches Cannabis –, aber sie dürfen nicht offiziell zum Konsum (z. B. Rauchen oder Essen) beworben werden. Möchtest du also ausschließlich Nahrungsergänzungsmittel oder Inhalationsprodukte, sind die oben genannten Öle, Tinkturen und speziell deklarierte Vapes der sicherere Weg.
Canabro: Qualität und Beratung an deiner Seite
Wenn du dich entscheidest, CBD einmal auszuprobieren, z. B. um deine Entzugssymptome zu lindern, achte unbedingt auf hochwertige Produkte. Canabro steht für geprüfte, legale und seriöse Hanfartikel:
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CBD-Öle und -Tinkturen
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CBD-Vapes (ohne Nikotin, in verschiedenen Varianten)
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CBD-Blüten – bedenkenlos erwerbbar, jedoch nicht zum Konsum vorgesehen
Zudem findest du bei Canabro kompetenten Support, falls du dich über Dosierung, Inhaltsstoffe oder Anwendung austauschen möchtest. Gerade beim Thema Sucht und Entzug ist es wichtig, professionelle Hilfe zu haben. CBD kann unterstützen, ersetzt aber keine medizinische oder psychologische Therapie.
5 Schritte: So könnte dein Weg zum Kontrollgewinn aussehen
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Sprich mit Fachleuten
Wenn du einen harten Entzug planst (z. B. Opiate oder Alkohol), wende dich zuerst an Ärzt:innen oder Therapeut:innen. -
CBD einsetzen
Entscheide dich für ein legales CBD-Produkt (z. B. Öl, Vape). Teste vorsichtig, welche Dosis für dich funktioniert. -
Stressfaktoren analysieren
Häufig ist Sucht eng mit Stress, Angst und negativen Gefühlen verknüpft. CBD kann zwar beruhigen, aber auch du kannst dein Umfeld und deine Gewohnheiten so umgestalten, dass du weniger in Versuchung gerätst. -
Rituale anpassen
Wer z. B. bisher abends Wein getrunken hat, kann sich ein neues Abendritual schaffen, das entspannend wirkt: Meditieren, ein gutes Buch oder eben ein paar Tropfen CBD-Öl (sofern es rechtlich erlaubt ist, und die Verwendung geklärt ist). -
Dranbleiben und Feedback einholen
Schau, ob und wie sich dein Verlangen verändert. Vielleicht führt allein die ritualisierte Anwendung von CBD schon dazu, dass du dich bewusster mit deinem Konsum auseinandersetzt. Und bleib in Kontakt mit Helfer:innen und Ärzt:innen.
Fazit: Ein grünes Licht im Dunkel der Entzugserscheinungen
Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Ein Cannabis-Wirkstoff könnte den Weg aus der Sucht erleichtern. Studien an Heroin-, Nikotin- und Alkoholabhängigen zeigen vielversprechende Ergebnisse. Das liegt an der vielfältigen Wirkungsweise von CBD im Gehirn – vom Stressabbau bis zur Dämpfung des Belohnungszentrums.
Wichtig ist, dass du realistisch bleibst: Auch wenn CBD sehr hilfreich sein kann, ersetzt es keine professionelle Therapie. Vor allem bei stark ausgeprägten Süchten sollte immer medizinischer Rat hinzugezogen werden. Doch wenn du die Idee spannend findest und legal, sicher sowie kompetent begleitet ausprobieren möchtest, kannst du dich an Canabro wenden. Dort findest du hochwertige CBD-Produkte – Öle, Vapes und auch Blüten (für nicht-konsumorientierte Zwecke).
Entdecke Produkte von Canabro
Du willst dein Suchtverhalten in den Griff bekommen und bist neugierig auf die beruhigende Wirkung von CBD? Dann schau dir gleich die Vielfalt der Canabro-Produktpalette an. Ob du nach einem sanften Einstieg über CBD-Öl suchst oder deine Stressmomente mit einem CBD-Vape lindern willst: Bei Canabro findest du eine geprüfte Auswahl – legal, qualitätsgesichert und ohne psychoaktiven Rauschfaktor. Nimm dein Leben selbst in die Hand und entdecke, ob CBD dich auf deinem Weg unterstützen kann!
Quellen
(Hinweis: Dieser Artikel dient lediglich der Information und stellt keine medizinische Beratung dar. Bei Fragen zu Abhängigkeit oder Entzugssymptomen bitte immer ärztlichen Rat einholen.)
Footnotes
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Hurd, Y. L. et al. (2019). American Journal of Psychiatry, 176(11), 911–922. – Zeigt, dass CBD bei heroinabhängigen Menschen das Craving und die Angst vor Rückfällen reduziert. ↩
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Morgan, C. J. A. et al. (2013). Addictive Behaviors, 38(9), 2433–2436. – Kleine Pilotstudie, in der Raucher:innen durch CBD-Einsatz ihren Zigarettenkonsum deutlich reduzierten. ↩